|
Es gibt starke Indikatoren, die angeben, dass es
bereits heute Heilverfahren gibt, die bessere Resultate erzielen als anerkannte
Heilverfahren,
und dies mit niedrigen Risiken (siehe "Therapien &
Resultate"). Diese sind aber nicht allgemein akzeptiert wegen
Konflikten mit Theorie A und der
offensichtlich noch relative unbekannten Theorie B. Es wird viele Jahre dauern
bis diese Heilverfahren wissenschaftlich untersucht und anerkannt sind. - Im
nachfolgenden ein paar Lösungsansätze, um diesen Zeitraum drastisch zu
reduzieren (auf etwa 2-4 Jahre).
Lösungsansatz 1: Die Öffentlichkeit und die Experten über die
weitreichenden Implikationen von
Theorie B informieren bzw.
ausbilden
Kriterien:
-
Respekt und Objektivität für
andere Ansichten.
-
Die Notwendigkeit für harte
wissenschaftliche Beweise in Einklang bringen mit starken
Indikatoren/Fakten wie Geld-zurück-Garantien,
"altes Hausmittel", Fernsehdokumentationen,
Traditionelle Chinesische Medizin, u.s.w.
-
Akzeptanz der Erwartungen
heutiger Patienten: Wenn die Risiken niedrig sind, macht es
vielen Patienten/Eltern nichts aus ob ein Heilverfahren
wissenschaftlich anerkannt ist. Sie wollen über alle
Optionen informiert werden, um dann ihre Entscheidung zu
treffen.
Wie?
-
Aufklärung über die Medien.
-
Diskussionen mit Vertretern
der verschiedenen Ansichten in den Medien und auf
Konferenzen. − Es fällt auf, dass es in Deutschland bereits
Sendungen gibt, die dies umgesetzt haben. Auch in
Großbritannien gibt es Ansätze in diese Richtung.
-
Kurse für die Experten
bezüglich Theorie B, dessen weitreichenden Implikationen und
bestehende (alternative) Heilverfahren mit starken
Indikatoren für gute Resultate.
-
Ausbildung von
Ärzten/Spezialisten in alternativen Heilverfahren (laut
Fernsehsendungen in Deutschland scheint bereits jetzt so
mancher Arzt/Spezialist dies auf eigene Initiative zu tun).
Politiker und Versicherungen
-
Mit kostengünstigeren
Heilverfahren, die auch noch bessere Resultate liefern, wird es
enorme Einsparungen im Gesundheitswesen geben.
-
Mit besseren Resultaten will
es auch zu enormen indirekten Einsparungen und zum besseren
Wohlbefinden der Betroffenen kommen. Im nachfolgenden einige Beispiele für den
Bereich Lernschwierigkeiten, ADHS, Kopfschmerzen/Migräne:
Geringerer Bedarf an Sonderschulen, Reduzierung der
Krankheitstage, weniger Gewalt und Reduzierung der
Kriminalitätsrate.
Lösungsansatz 2: Ein kurzfristiges Forschungsprojekt
Es sollte ein kurzfristiges
Forschungsprojekt ausgeführt werden, dass versucht so einfach
wie möglich Resultate alternativer Therapien zu identifizieren.
Hierzu sollten die folgenden Fragen an Patienten/Eltern gestellt
werden: Wie sehen Sie das Resultat
der Behandlung (1-keine Verbesserung; 10-geheilt)? Welche
Medikamente wurden vor und nach der Behandlung eingenommen? Bei ADHS: Hat sich das Kind verändert (verschlechtert; gleich
geblieben; verbessert; "Ich habe heute ein anderes, normales
Kind")?
Lösungsansatz 3: Ein selbstorganisierender Mechanismus zur
schnellen Identifizierung der besseren Heilverfahren
Bei Theorie B ist der
Ausgangspunkt, dass das Gehirn über eine selbstorganisierende
Art und Weise funktioniert. Hiermit bietet sich ein
selbstorganisierender Ansatz an. Dieser sollte die Zeit zur
Identifizierung der besseren Therapie drastisch reduzieren, auf
etwa 2-4 Jahre. Dies könnte über den nachfolgenden Ansatz in die
Praxis umgesetzt werden:
Teil 1: Aufbau einiger "Assessment
Center"
-
Anbieter traditioneller und
alternativer Heilverfahren nehmen teil. Bei alternativen
Therapien sind gute Indikatoren für gute
Behandlungsresultate nötig, und die Risiken müssen gleich
oder niedriger sein als bei den anerkannten Therapien.
Grundsätzlich kann jeder teilnehmen, bei dem diese Kriterien
zutreffen.
-
Grundsätzlich kann jeder mit
einem starken Verdacht für ein geistiges Leiden sich testen
lassen. Das Leiden sollte in ein vom Assessment Center
angebotenes Spektrum fallen, (Beispiel eines
Spektrums: Lernschwierigkeiten, Legasthenie, ADHS, Autismus,
etc.).
-
Die Klienten werden auf
Kriterien für die verschiedenen Therapien getestet. Dies
wird vorzugsweise durch diejenigen getan, die die Therapie
anbieten.
-
Alle Teilnehmer werden mit
Respekt und Objektivität behandelt.
-
Im Bereich der Assessment
Center gibt es keine Marketing- und Verkaufsaktivitäten.
Teils 2: Messung der Ergebnisse
-
Lösungsansatz 2 wird vor dem
Start der Assessment Center ausgeführt.
-
Die Assessment Center sammeln
so einfach mögliche Daten mit hoher Aussagekraft (es können
z. B. bei einer Leseschwäche Standardtexte eingesetzt
werden, über die Verbesserungen ermittelt werden können).
Teil 3: Auswahl der Therapie
-
Die Klienten werden durch
unabhängige Experten begleitet.
-
Der Experte präsentiert die
Daten von Teil 2 und die Testergebnisse von Teil 1 an den
Klienten. Dies passiert in einer für de Klienten
verständlichen Form. Dabei wird auch angegeben ob es sich um
eine anerkannte oder alternative Therapie handelt.
-
Vor- und Nachteile der in
Frage kommenden Therapien werden angegeben. Dies ist
einschließlich der Möglichkeit eine Begabung (z.B. im
Bereich Kunst, Musik, Mathematik, Kommunikation, u.s.w.) zu
verlieren, sollte die Therapie erfolgreich sein.
Teil 4: Faire Behandlung aller
Teilnehmer
-
Es wird eine überwachende
Organisation ins Leben gerufen
-
Diese Organisation besteht zu
minimal 60% aus Vertretern, die von Anbietern alternativer
Heilverfahren vorgetragen werden. Vorzugsweise geht es
hierbei um (ehemalige) Klienten dieser Anbieter.
-
Die Organisation achtet
darauf, dass Interessenkonflikte so weit möglich außerhalb
der Assessment Center bleiben.
-
Die Organisation achtet
darauf, dass alle Teilnehmer Respekt und Objektivität für
andere Ansichten demonstrieren.
-
Die Organisation achtet
darauf, dass alle Teilnehmer fair behandelt werden.
-
Die Organisation achtet
darauf, dass die Klienten die best möglichen Informationen
für ihre Therapieentscheidung erhalten.
Teil 5: Kosten
Damit dieser Ansatz funktionieren
kann, ist es notwendig, dass den Klienten keine Kosten
entstehen. Dies gilt auch für die eigentliche Behandlung, die
außerhalb der Assessment Center stattfinden kann.
|