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Für Wissenschaftler, Journalisten,
Politiker und jeden den es interessiert
Neben "dem Denken" ist das
"Information Management" eine äußerst wichtige Funktion des
Gehirns. Leider ruft so manche Veröffentlichung über das Gehirn
gewisse Fragen auf. Der Eindruck entsteht, dass grundsätzliche
Information Management / Architekturaspekte –
wie sie von Computern bekannt sind – kaum bzw. keine Beachtung
finden. Hier sind einige dieser grundsätzlichen Aspekte:
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Schule, Reisen, Fernsehen und das Internet haben dazu
geführt, dass das Gehirn dramatisch mehr Informationen
verarbeiten muss als jemals zuvor. Auf der anderen Seite
muss es im Gehirn Verbindungswege geben, die die
verschiedenen Teile des Gehirns und die Daten/"Patterns"
miteinander verbinden. Genau wie bei Computern kann erwartet
werden, dass dies zu Kapazitätsengpässen / "Bottlenecks"
führen kann.
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Bei Computern können Kapazitätsengpässe sehr schwer zu
finden sein. Sie können sich auch in sehr verschiedenen
Symptomen äußern.
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Wenn es um "Capacity Bottlenecks" geht, dann
kann ein kleiner Unterschied große Auswirkungen haben. Dies
könnte durchaus der Grund sein, warum bisherige Studien zu
unterschiedlichen Ergebnissen kommen, bzw. sich
widersprechen.
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Die Geschwindigkeit mit denen Neuronen "feuern"
ist sehr langsam. Darum können zwischen einem Gedanken und
dem aktivieren von Muskeln nicht mehr als 100 Schritte
liegen (siehe Hawkins "100-step-rule" [1])
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Das Problem der langsamen Neuronen soll durch viele
gleichzeitig aktive parallele Prozesse ausgeglichen
werden. Dies funktioniert aber nur bis mehrere Prozesse auf
dieselbe Dateneinheit / auf denselben "Pattern" zugreifen
müssen. Hierfür sind Mechanismen nötig, wodurch der eine
Prozess nicht die Daten / die "Patterns" eines anderen
Prozesses überschreiben kann. Das Ganze wird extrem Komplex,
je mehr Prozesse auf dieselben Daten / "Patterns"
zugreifen müssen.
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Die Technik der "Adressierung" ist nötig, sodass die
Prozesse nötige Daten / "Patterns" innerhalb von Bruchteilen
einer Sekunden finden können. Diese Technik ist Komplex. Wie
hat die Natur eine solche Technik entwickeln können?
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Das Bewegen von Daten / "Patterns" bedeutet ein weiteres
Niveau an Komplexität.
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Eine zunehmende Anzahl von Experten gibt an (zum Beispiel
Jeff Hawkins[1]), dass komplexe Dinge wie das
Fangen eines Balles durch einen Roboter oder hochwertige
automatische Übersetzungen mit herkömmlichen
Programmiertechniken nicht möglich sind. Das Ganze ist
einfach zu Komplex.
Dies führt zu einer Schlussfolgerung: Das Information
Management des Gehirns könnte das Gegenteil von Komplex
sein. Mit einer sehr einfachen Architektur sollte es möglich
sein, diese Komplikationen zu vermeiden.
Neurale Netwerke, wie sie mit Computern benutzt werden, sind
einfach und auf Strukturen aufgebaut, wie sie im
menschlichen Gehirns erwartet werden. Allerdings haben diese
nicht den erwarteten Durchbruch gebracht, weil wichtige
Strukturen wie etwa eine Hierarchie gefehlt haben
[1].
Das
in
Surprise Treatment for ADHD,
Dyslexia, Headaches and other Conditions - It's All About
Information Management vorgestellte Information Management
Modell ist sehr einfach. Die oben aufgeführten
Komplikationen und Konflikte komplexer Architekturen treten
in diesem Modell nicht auf.
Das Modell ist ein neurales Netwerk-Modell. Es hat aber
zusätzliche Funktionalität. Diese extra Funktionalität,
zusammen mit nicht gerade einfachen Architekturaspekten um
die verschiedenen Teile des Gehirns miteinander zu
verbinden, machen es möglich so manches zu erklären, was
bisher nicht zu erklären war (jedenfalls in Theorie).
[1] On Intelligence. Jeff Hawkins, Sandra Blakeslee; 2004; Times
Books, Henry Holt and Company, ISBN 0-8050-7456-2
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